Dt. Jgd-Ch. (VDH) Akoya’s Basket full of Atemoyas

Fakten

HD A1/A1
ED 0/0
Zahnstatus o.B.
Augenuntersuchung folgt
PRA frei durch Erbgang
CEA/CH frei durch Erbgang
CP1 frei durch Erbgang
CDDY N/N (frei)
JADD Träger
Größe ca. 49 cm

Prüfungen

30.07.2017: Wesenstest DRC
„Eine fröhliche, offene Hündin, die sich heute sehr interessiert an Menschen zeigt und in allen Situationen sicher und unbelastet durch den Test geht.“
19.11.2017: BHP/A (77 von 80 Punkten)
01.09.2018: Elwetritsche Schnupper-Workingtest (erfolgreich teilgenommen)
20.10.2018: APD/A (64 von 80 Punkten)

 

Unsere Geschichte

Mit Lima erfüllen wir uns den Traum eine Tochter von Kiwi zu behalten. Obwohl anfangs eine optische Ähnlichkeit von Kiwi und Lima bestand, kristallisierte sich recht schnell heraus, dass Lima weder vom Äußerlichen noch vom Charakter her viel mit ihrer Mutter gemein hat. Und dennoch ist sie genau richtig so. Sie ist ein kleiner Sonnenschein und Wirbelwind, der eine ordentliche Portion Schalk im Nacken hat und jedem ein Lachen ins Gesicht zu zaubern vermag.

Doch nun von Anfang an:
Lima ist unsere Erstgeborene des B-Wurfs und wusste es von der ersten Sekunde an, auf sich aufmerksam zu machen. Daher meine Violetta einmal zu mir, als es darum ging, welche der Damen bei mir bleiben soll: alle, bloß nicht die! Wie das Leben jedoch so spielt, hat sich aber genau „die“ in mein Herz geschlichen und durfte schlussendlich bleiben. Eine Entscheidung, die keiner von uns je bereut hat.

Wie bereits erwähnt, stellte sich schnell heraus, dass Lima so ganz anders als Kiwi ist. Sie hat eine ordentliche Portion Pfeffer, was mich ab und an auch vor Herausforderungen bzw. Situationen stellt, die ich bis dato so nicht gewohnt war. Aber man wächst schließlich an seinen Herausforderungen. Und auch Lima und ich wachsen jeden Tag als Team besser zusammen. Sie ist der erste Hund, den ich komplett alleine ausbilde und ich bin sehr stolz auf das, was wir bisher zusammen erreicht haben. Da Lima sowohl körperlich als auch geistig ein kleiner Spätentwickler ist, passe ich ihre Ausbildung entsprechend an, habe mir für das Jahr 2017 dennoch zum Ziel gesetzt, dass ich gerne sowohl den Wesenstest als auch die Begleithundeprüfung des DRC mit ihr absolvieren und bestehen möchte. Vor beiden Prüfungen hatte ich aus dem ein oder anderem Grund Bauchschmerzen und in beiden Prüfungen strahlte ich am Ende bis über beide Ohren vor Stolz aufs Wuselchen. Nachdem wir also einen Haken an dieses Jahresziel setzen konnten (gekrönt von der Tatsache, dass wir auch den Titel „Dt. Jugendchampion VDH“ erringen konnten), widmen wir uns nun gänzlich der Dummyarbeit, denn die Apportierarbeit ist Limas größte Passion. Auch hier unterscheiden sich Mutter und Tochter. Für Lima gibt es kein „gemächlich“ beim Apportieren und dabei nimmt sie jedes Gelände wie selbstverständlich an. Dies führt unweigerlich dazu, dass es für Lima vermehrt Steadyness-Übungen braucht, denn mit ihrem enormen Arbeitseifer schleicht sich ab und an etwas Ungeduld ein. Daran arbeiten wir aber unablässig. Und dass sich konsequentes Training auszahlt, hat Lima im Herbst 2018 bewiesen. Zunächst starteten wir auf einem Schnupper-Workingtest und nachdem dieser erstaunlich gut für uns gelaufen ist, nahm ich allen Mut zusammen und meldete Lima zur APD/A, wohlwissend, dass es evtl. doch noch zu früh sein könnte. Aber die Prüfung fand um die Ecke statt und ich sah es als Trainingseinheit unter Prüfungsbedingungen. Und wie so oft überraschte Lima mich auch bei dieser Prüfung und bestand sie auf Anhieb. Wuselchen, einmal mehr bin ich stolz wie Bolle auf dich und auf uns als Team.

Was die rassetypische Distanziertheit Fremden gegenüber angeht, hält Lima wenig davon. Bei Kiwi waren wir schon der Meinung, dass sie alle Menschen liebt und eine Schmusebacke ist. Lima stellt das alles in den Schatten. Am liebsten würde sie jeden Menschen, der ihr begegnet, abschlabbern und sich ordentlich durchknuddeln lassen. Dies hat sie auch beim Wesenstest mehr als deutlich gezeigt. Auch daheim sucht sie sehr oft von sich aus meine Nähe und fordert ihre Schmuseeinheiten ein. Wagt man es, sie zu ignorieren, versetzt sie dem Ganzen mit ihrer Zunge, vor der kein Köperteil sicher ist, Nachdruck. Ein verrücktes kleines Tierchen!

Und da das verrückte kleine Tierchen mit nun 2,5 Jahren doch auch immer öfter zeigt, dass es auch erwachsen sein kann, haben wir uns entschlossen, die Zuchtzulassung für Lima zu beantragen, sobald wir auch den Formwert unter Dach und Fach gebracht haben. Wenn dies geschafft ist, steht unserem Projekt „C-Wurf 2.0“ für Sommer 2019 nichts mehr im Wege.

Auch nach 2,5 Jahren freue ich mich jedenfalls, dass genau „die“ bei mir geblieben ist und sehe mit Spannung unserem weiteren gemeinsamen Weg entgegen.
(Stand: Dezember 2018)